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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
D-70597 Stuttgart-Degerloch

Telefon 0711/640 88 48
Telefax 0711/640 94 08

Sonntag und Montag Ruhetag

Küche
12.00-14.00  18.00-21.00

Tischreservierung nur
per Telefon

Keine Kochkurse
 

Hirschen Blaufelden

immer noch ein Spitzenrestaurant

30. Juni 2010
Leitungsheimer
Im Remstal gab es einige Honoratioren wozu auch ein gewisser MB gehörte, den ich persönlich gut kannte. Es waren vielleicht fünf gestandene Männer, die sich mit einem Chauffeur darunter auch MB auf den Weg ins Hohenlohische machten. Da sie allesamt Gourmets waren führte der Weg nach Blaufelden in den Hirschen. Die Wirtin, die Frau Kurz zögerte etwas als ihr MB den Auftrag gab einen Eimer aus der Küche zu holen.

„Ja, was nun?” „Liebe Frau Kurz, stellen sie den Eimer unter den Bierhahn und machen sie ihn halb voll. Frau Kurz wunderte sich schon lange nicht mehr und machte wie geheißen. „So, meine Herren, der Eimer ist jetzt hab voll“.

Nun sprach MB: „Frau Kurz, den Eimer können sie wieder in die Küche stellen, vielleicht machet se a Biersupp draus.” Frau Kurz, war durch die feinen Herren nun schon reichlich verwirrt. Sie kam wieder aus der Küche und erhielt neue Order: “So, jetzt zapfen sie uns bitte fünf Pils!”

Eine nach allen Regeln der Kunst fabrizierte Geflügelleberpastete ist allemal aromatischer als eine Gänsestopfleber, jedoch ungleich schwerer herzustellen.

15. Juni 2010
www.zvab.com
wer sich unter dieser Internetadresse einloggt gelangt ins Reich der Bücherwürmer. Man findet zum Beispiel ein längst vergriffenes Buch, das ich als eines der wichtigsten der Kochkunst halte. Was in diesem Buch drin steht sollte man sich jeder Koch als kulturelles Basiswissen unbedingt draufschaffen.

Wer also zwanzig Euro übrig hat sollte zuschlagen. einfach den Namen Schraemli eingeben und schon hat man jede Menge Angebote. 

Harry Schraemli ist ein Schweizer Gastronomie-Nationalheld. Er besaß eine bedeutende gastronomische Bibliothek. Heute ist er vielen Bar-Tendern immer noch ein Begriff. Man könnte sagen, dass er die Regeln des Barwesens inklusive der klassischen Rezepte in Zentraleuropa entscheidend mitgeprägt hat.

7. Juni 2010
Dem Schwaben gefällt es ja überall blos net dohoim.” So bin ich fast jeden freien Tag auf Achse. Diesmal ging’s an den Chiemsee. Es war jedoch eine Dienstreise. Einer der besten Trompetenbauer arbeitet in Aschau. Ja, genau dort wo Heinz Winkler seine tolle Küche betreibt.

Wie man beim Schneider zur Anprobe vorbeischaut, so muss man sich diese Zeit auch nehmen, wenn man sich eine Basstrompete bauen lässt. Ich war also bei Peter Baumann und besprach mit ihm noch einige Details.
http://www.blechblasinstrumente.de

Auf Sterneküche hatte ich nicht so die große Lust, sondern wollte Bayern pur erleben. Also auf nach Aying. Dort erklärte mir die Chefin, sie hätten gerade französische Woche. Das hörte sich gar nicht so an wie ich mir dies Gasthaus auf meinem Motorrädle zusammengeträumt hatte. Es kam aber alles anders als man vermuten könnte. Ich trank ein Glas von dem sauguten Bier, das nicht ohne Grund höchste Auszeichungen erhielt, und folgte dann dem Angebot: ein Flasche Bordeaux Chasse Spleen.

Dazu eine Geflügelleberpastete, so wunderbar, wie man sie in Frankreich kaum mehr findet, richtig ursprüngliche Ancien Cuisine, echt und unverfälscht.Danach ein Lammragout “Navarin d’ Agneau” Das hat mich so umgerissen, dass ich zum Dessert gleich noch eine Portion bestellen wollte.

Was in diesem Gasthaus, übrigens ein veritables Hotel mit sehr modernen, geschmacks- sicher eingerichteten Zimmern und Suiten, was man hier anpackt, hat Hand und Fuß. Oft werden in der Gastronomie Spezialitätenwochen aus Umsatzverzweiflung angekurbelt, dann googelt sich das betreffende Köchlein einige Spezialitäten zusammen, und dann soll ein Wunder geschehen. Hier in diesem Hause waren eingeflogenen Franzosen am Start und natürlich eine hauseigene Spitzen-Küchenbrigade mit am Herd. Wie der Herr so’s Gscherr: Die Besitzerfamilie ist mit Herzen dabei, das spürte ich die ganze Zeit meines Aufenthalts. “Mir war gar kannibalisch wohl als wie 500 Säuen,” um es mit Goethe zu sagen. Doch nach dem Bordeaux blieb ich vernünftigerweise über Nacht und schwang mich erst am nächsten morgen wieder auf die Moto Guzzi.
Eine halbe Stunde südlich Münchens: http://www.ayinger.de

Rinderrücken 1
Eibisch
Hohenheim 1

1. Juni 2010
Jetzt bin ich als Koch und Wirt 36 Jahre lang selbstständig und ich muss sagen, die deutschen Esser bereiten viel Freude. Es soll ja Leute geben, die den Ernährungsberatern verfallen sind und solches Fleisch wie nebenan nicht mögen.

Aus diesem Grund ist der schwäbische Rostbraten zu einem ziegelartigen Rumpsteak
verkommen, das ohne viel Zwiebeln nach gar nix schmecken würde. Leute, die vor dem Fettrand Angst haben, kenne ich nicht und bin deshalb mit einer zahlreichen, wissenden Kundschaft voll im Glück.

Das Gute ist so nah: Es gibt drei schöne Orte in Stuttgart.
1. Der Hohenheimer Park.
2. Der Hohenheimer Park.
3. Der Hohenheimer Park. 

Andere mögen rund um die Welt jetten um etwas zu erleben.

Zwei Stunden bin ich hier lustgewandelt und muss bald wieder kommen. Jeder Baum, jede Pflanze, und es sind tausende, auch Küchenkräuter etc., sind mit einem Schild und einer Beschreibung versehen.
 

Hohenheim 2
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